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Friseurunternehmer wehren sich gegen teilweise mafiöse Barbershops & Billigsalons

By 19. Juli 2019Allgemein

Nach Steiermark, OÖ und Wien fand nun auch in Kärnten eine Aktion Scharf der Finanzpolizei statt. Auch hier ergab sich das selbe Bild wie vorher in den anderen Bundesländern.

Es geht hier nicht per Se gegen Billig/Discountfriseure, auch diese haben Ihre Berechtigung und decken einen Bedarf der am Markt gegeben ist. Diejenigen die unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben aber durch schlanke Kostenstrukturen und effiziente Organisation Low Budget Preise realisieren können sind gerne willkommen, was wir fordern ist Chancengleichheit und faire Rahmenbediungen. Die Friseurbranche hat in den letzten Jahren ihre Mindestlöhne deutlich erhöht und als eine der ersten Branchen die geforderten Mindestlöhne von 1500,- Brutto umgesetzt. Viele Friseure bezahlen deutlich über kollektiv und bieten einen sehr attraktives modernes und auch in Zeiten der Digitalisierung krisensicheres Arbeitsumfeld.

Wogegen sich derzeit viele Friseurunternehmer wehren und mit Nachdruck starke Kontrollender zuständigen Behörden  fordern sind die in den Medien bestätigten Missstände in diversen Billig Barbershops.

Massive Vergwehen gegen die Registrierkassenpflicht = Umsatsteuerbetrug
illegale Beschäftigsverhältnisse = Sozialbetrug & Lohndumping
geschmuggelte Ware = Zollbetrug
Missachtung der Gewerbeordnung ( Öffnungszeiten, Befähigungsnachweis) = unlauterer Wettbewerb

Es kann nicht sein dass sich diese Unternehmen radikal und vorsätzlich unseren Rechtsstaat missachten und so eine ganze Branche gefährden und in Misskredit bringen.

Hier ist aber ähnlich wie beim Fleischskandal auch der Konsument gefordert, und muss sich letztlich selber auch klar sein dass faire Löhne nur mit fairen Preisen möglich sind.

Wenn ich die Disskusion in manchen Socialmedia Foren verfolge muss ich mich schon fragen wie man auf der einen Seite politisch MIndestlöhne von € 2000,- brutto einfordert, gleichzeitig aber die hohen Dienstleistungspreise bei Friseuren, Gastronomie und vergleibaren Branchen kritisiert.

Es wird Zeit die bereits zum Teil geplanten Steuerreformen schnell umzusetzen und noch weitere voranzutreiben. Der Faktor Arbeit gehört steuerlich massiv entlastet. Leistung msus sich wieder lohnen. Schluss mit der massiven Umverteilung.

Im Herbst gibt es die Möglichkeit bei den Neuwahlen die nachhaltige Veränderung zu bestätigen.

 

Joe Weißbacher

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